Hauch

 

Die Arbeit „Hauch“ beruht auf dem physikalischen Phänomen, dass sich der warme Atem am kalten Spiegel niederschlägt. Bei der Initialisierung werden die Spiegel angehaucht, sodass sich der Atem auf dem Spiegel abzeichnet. Dieser flüchtige Moment, das Ausatmen, wird festgehalten und kann dann „endlos“ fortbestehen. Ermöglicht wird dies durch die technischen Komponenten auf der Rückseite des Spiegels. Es geht um den „urmenschlichen“ Wunsch „ewig“ zu Leben und den Versuch die eigene Vergänglichkeit durch Technologie zu überwinden.

 

 

 

 

Inizialisierung durch meine Familie:

 

29.04.2021 | 12:05:39 Timo Hoheisel 

 

29.04.2021 | 12:51:33 Mutter  19.06.2021 | 12:40:00

 

29.04.2021 | 13:34:13 Vater  05.08.2023 | 23:05:00

 

29.04.2021 | 14:04:12 Schwester 

 

 

 

 

 

2021

Kunstverein Buchholz | Hauch | Publikation

 

 

Installation 2021 | Spiegel, Stahlgestell, technische Komponenten, Plexiglashaube