Artist Statement

Meine Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld gesellschaftlicher Fragestellungen und zwischen abstrakten Ordnungs- und Wertesystemen. Gleichzeitig verhandeln sie ephemere Wahrnehmungszustände. Die Inhalte bleiben dabei oft fragmentarisch, manchmal nur emotional erfahrbar oder über eine gedankliche Transferleistung zugänglich.

 

 

 

In Anlehnung an die Arbeitsweise der Forschung oder Alchemie wird die Form der Arbeiten primär durch einen prozessualen Zugriff bestimmt. Meine Praxis untersucht so die Schnittstelle zwischen einer transformierten Stofflichkeit, flüchtigen Medien wie Licht oder veränderten Abbildern und der eingeschränkten Zugänglichkeit von Inhalten oder sogar deren Verlust. Obwohl die Information materiell verbleiben kann, entzieht sie sich einer direkten und lückenlosen Wahrnehmung.

 

 

 

Haltung ist ein zentraler Aspekt, der mich in meiner Arbeit und meinem Leben kontinuierlich prägt. Aus ihr heraus suche ich nach Bildern, Objekten oder Installationen, die eigene Denkprozesse weiterführen, um das zu artikulieren, was sich mir sprachlich oder gedanklich entzieht.

 

We're not meant for happiness, you and I
We're not meant for happiness, you and I
"never sending (love) letters" Serie 2025-26
"never sending (love) letters" Serie 2025-26